Rhetorikschule


Bergische Rhetorikschule

Die Rednerschule im Bergischen Land

Poeta nascitur, orator fit.“
„Zum Dichter muss man geboren sein, zum Redner kann man sich ausbilden.“

Redekunst

Rhetorik (auch Redekunst oder Kunst der Beredsamkeit) ist zunächst die Kunst, sich so auszudrücken, dass das Publikum in der beabsichtigten Weise beeinflusst wird. Der Begriff wird im engeren Sinne auf die wirkungsvolle Gestaltung von Reden angewendet. Hier hat die Rhetorik selbst und die Rhetorikschule eine lange Tradition, die bis zurück in die Antike reicht. Die Redekunst und ihr Training sind über die Jahrhunderte aktuell geblieben. Die rhetorischen Grundsätze, durch die griechische und römische Redner vor langer Zeit ihre Überzeugungserfolge feierten, besitzen auch heute noch ihre Kraft, auch wenn sie inzwischen in modernen Gewändern daher kommen.
Die Kommunikationswissenschaften, die nahezu alle Aspekte der menschlichen Kommunikation untersuchen, beschäftigen sich auch mit der Beeinflussung von Gruppen durch Rednerinnen und Redner und stellen wichtige Werkzeuge und Methoden für die Rhetorik zur Verfügung. Der Überzeugungstransfer geschieht im „Medienzeitalter“ vielfach über die Massenmedien.  Die Rhetorik hat sich hier weiter entwickelt, indem sie nun auch die monologischen Auftritte in den elektronischen Medien (Funk, Fernsehen, Internet, …) betrachtet, durch die Vortragende ihr Publikum indirekt erreichen.
In der heutigen Zeit ist es für Menschen erforderlich, in der Redekunst gebildet zu sein. Diese Sozialkompetenz gehört genauso zur Allgemeinbildung wie beispielsweise Lese- und Schreibfähigkeiten, grundlegende mathematische Kenntnisse und die Basiskompetenzen in der Bedienung elektronischer Systeme.
Rhetorische Fähigkeiten entwickeln, heißt, an der Basis der Persönlichkeit zu arbeiten.
Das kann auch für Sie ein Weg sein, der Ihnen neue Möglichkeiten eröffnet.

Gesprächs- oder Verhandlungsrhetorik

Der moderne Begriff „Rhetorik“ umfasst heute auch andere Kommunikationsformen. Eine davon ist der Dialog, in dem minimal zwei Menschen miteinander sprechen. Es ist wahrscheinlich unmittelbar einsichtig, dass die rednerischen Fähigkeiten, die für das Halten von Reden erforderlich sind, für Verhandlungen und Gespräche noch ergänzt werden müssen. Deshalb umfasst die Gesprächs- oder Verhandlungsrhetorik eine breite Palette an Interventionen, die in der Auseinandersetzung mit Kommunikationspartnern erforderlich ist. Da dieser Kommunikationstyp für die meisten Menschen viel häufiger ist, als der monologische Auftritt, ist die Beherrschung der rhetorischen Werkzeuge für den Dialog besonders wichtig.
Insbesondere für die schwierigen dialogischen Situationen, in denen die während der Sozialisation erworbenen und meistens nur intuitiv eingesetzten Kommunikationsmethoden an ihre Grenzen stoßen, bietet die Gesprächs- oder Verhandlungsrhetorik bewährte rhetorische Mittel und Trainingsmöglichkeiten.

Diskussionsrhetorik

Die Diskussionen ist eine auf die Sache fokussierte Kommunikationsform, in der mindestens drei Menschen gemeinsamen Erkenntnisfortschritt, die Beantwortung von Sachfragen oder Konsensfindung anstreben. Die Diskussionsrhetorik untersucht Gruppenprozesse, in denen die Sache im Vordergrund steht. Rhetoriker, die diese Kunst beherrschen, sind in der Lage, Gruppenprozesse in der Moderatorenrolle oder der Rolle des Diskussionsteilnehmers aktiv zu gestalten. Sie können so beeinflussen und ihre Ziele durchsetzen.

Debattenrhetorik

Das Ziel in Debatten, ist der Sieg über den Gegner. Zum Beispiel geht es in Podiumsdiskussionen nicht darum, diejenigen zu überzeugen, mit denen diskutiert (genauer debattiert) wird, sondern es geht darum, in einer attraktiven Weise ein unterhaltendes Spektakel zu liefern, bei dem mit rhetorischen Mitteln gesiegt wird. Beeinflussungstransfer geschieht in Richtung der Zuschauer.
Ein anderes Beispiel für diesen Kommunikationstyp, das der klassischen Begriffsbildung Rhetorik, als Kunst der Rede, eher entspricht, sind Parlamentsdebatten. In denen werden durch attraktive Rededuelle politische Inhalte dargestellt. Dabei geben sich die politischen Redner heute nicht der Illusion hin, dass sie durch ihren Auftritt die meistens durch Parteidisziplin geprägten Abstimmungen noch steuern könnten. Auch hier geht es vielfach darum, diejenigen zu beeinflussen, die diese Debatten als Zuschauer verfolgen.
Für einen Redner in Debatten ist es notwendig, sich auch mit den unfairen Mitteln der Rhetorik auseinanderzusetzen. Sonst wird er leicht zum Spielball seiner Gegner.


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     ►  Rhetoriker (DPI)


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